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10.01.2011

Friedrich Strack ist wieder im Amt

Wie erwartet hat der Albisheimer Gemeinderat in einer Sondersitzung am Samstag, 08.01.2011 Friedrich Strack einstimmig zum Ortsbürgermeister gewählt. Unmittelbar danach wurde Strack auch vereidigt. Strack war Ende Oktober vergangenen Jahres von seinem Amt zurückgetreten, weil Aufgrund einer Gesetzesänderung die Aufwandsentschädigung, die er als Ortschef bezog und auf die er nicht verzichten durfte eine Rentenkürzung auf lediglich ein Drittel seiner ursprünglichen Bezüge nach sich gezogen hätte. Mit einem Rücktritt hatte Strack bundesweit für Aufsehen gesorgt. Mittlerweile ist eine Übergangslösung in Kraft egtreten, die Strack ermöglicht, seine vole Rente zu beziehen. Der eigentliche Wahlvorgang ging sehr schnell über die Bühne. Kaum hatte die erste Beigeordnete Inge Baumbauer die Frage nach einem Vorschlag für das Amt des Bürgermeisters gestellt, schlug Hartwig Wohlgemuth von der FWG Friedrich Strack zur Wiederwahl vor. Trotz sichtbarer Einigkeit mußten alle 15 Ratsmitglieder den Vorschriften entsprechend in einer Wahlkabine geheim ihre Stimme abgeben. Exakt eine Vieterlstunde naych Sitzungsbeginn stand das erwartete Ergebnis fest. Jubel, Beifall und Begeisterung lösten das trockene Wahlverfahren und die doch angespannte Stimmung ab. Nach einer herzlichen Umarmung (dodefor zieh ich sogar mol moi Brilll ab) durfte Baumbauer Strack vereidigen und in das Amt des Ortsbürgermeisters einführen. Verbandsbürgermeister Klaus-Dieter Magsig, der vor Allem Stracks ehefrau Traudel als "große Hilfe für die Bewältigung der schweren Zeit" dankte, kritisierte scharf die "unsinnige Rentenregelung", die zum Rücktritt geführt habe und freute sich darüber, "wie schnell sich doch etwas ändern kann, wenn man nur will". Strack dankte all denen, die mitgewirkt hatten, die Rentenregelung bis 2015 auszusetzen. Er hoffe, sagte er, dass sich danach eine solche Situation nicht wiederhole, sondern dass per Gesetz eine Regelung erzielt werde. Sein weiterer Dank galt dem Gemeinderat und den Beigeordneten sowie den Bürgern für die "überwäligende Solidarität" - und natürlich Magsig, der ihn zu dem Schritt, an die Öffentlichkeit zu gehen, ermutigt hatte.

(Text von Edwin Fuhrmann, Rheinpfalz vom 10.01.2011)


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