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03.11.2009

Kurt Knauber alias Jens Gabler im Dorfgemeinschaftshaus

Jens Gabler alias Kurt Knauber mit seinem Programm: Marmor, Stein und Fliese bricht als Gast des „Bichersälche“
sorgte für einen fröhlichen, entspannten Abend.
Kurt Knauber erinnert an Heinz Becker, mit Latzhose und Schniepekapp befindet er sich im Badezimmer und steht mitten im Leben mit all seinen Tücken.
Mit Schwiegermutter Herta, die beiden verbindet eine Hassliebe, und seinem Nachbar Willi Latz, der Nichts auf die Reihe bringt, pflegt er eine recht innige Beziehung. Seine bessere Hälfte, "es Roswidda", bringt ihn immer wieder
aus der Ruhe und ermuntert ihn dadurch zu ungeahnten Aktivitäten.
Das Thema Schweinegrippe durfte nicht fehlen und da ist Kurt Knauber der gleichen Meinung wie das Volk:"Mer waade mol ab", zwischenzeitlich installiert er einen DVD-Spieler mit einen katalogdicken Handbuch. Auf Seite 14 ist er schon, wobei die deutsche Version ab Seite 60 losgeht. Der Plastikschüsselabend vum Roswidda mit all seinen Dippscher und Deckelscher bringt ihn zur Verzweiflung, denn selten passt ein Deckelsche uff irgend än Dippsche.
Übers mini Plastiksiebsche kommt er zum Flachspülklosett und begeistert sein Publikum mit dem Bad in „Manhattan“. Wenn schon das Badezimmer aus Manhattan, gibt es im Gegenzug keine Fernwärme; Nein, er bleibt seiner Ölheizung treu.
Der Bankautomat, der Geheimnummern fordert und mit dem Kurt Knauber als 007 so seine Probleme hat, lässt kein Auge trocken.
In der 2. Hälfte schlüpft Jens Gabler in die Rolle der Schwiegermutter Herta Backes, mit der er spätestens jetzt die Lacher auf seiner Seite hat und im wahrsten Sinne des Wortes Schwung ins Dorfgemeinschaftshaus bringt.
Mit Gymnastikball und Badeanzug führt er als Herta das Landfrauenturnen vor. Ein echtes Erlebnis!
Sein Nachbar Willi Latz kommt als dritte und letzte Figur auch noch zum Zug.
Für dessen falsch eingebaute Whirlpool-Badematte hat er nur ein müdes Lächeln übrig.
Er hat das billiger, da gibt es mittags Bohneneintopf, die Wirkung ist die gleiche.
Mit seinem Bericht über die französischen Toiletten:"Saarbrigge bei Hochwasser ist da nix degege", kommentiert er seine feucht-fröhlichen Erfahrungen, die manch einer aus dem Publikum auch schon gemacht hat.
Die Zeit vergeht schnell, 2 Stunden gehen rasend schnell vorüber. Die Zugabe wird verlangt und auch gerne gegeben.
Jens Gabler, im richtigen Leben Apotheker in Frankenthal, hat bewiesen, dass Humor doch die beste Medizin ist.

Kurzum war der Abend ein Erfolg und das Publikum dankte es ihm mit viel Applaus.

Noch ein Wort in eigener Sache:

Damit es mit dem „Bichersälche“ auch in Zukunft weitergeht, werden
ehrenamtliche Helfer gesucht. Es geht darum, den Donnerstags-Termin auch ab
Januar abdecken zu können. Wer Lust hat, sich zu engagieren, mit dem PC umgehen
kann und auch ein gewisses Maß an „Verwaltungsarbeit“ nicht scheut und Näheres
erfahren möchte, kann sich gerne bei S. Beck, Tel. 06355/2875 melden.

Die Öffnungszeiten der Bücherei sind wie folgt:
Montag         17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Donnerstag  15:30 Uhr - 17:30 Uhr

Text und Bilder: Sonia Beck

 Weiteres im Rheinpfalzbericht vom 3.11.2009 


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