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Die Pfortmühle
Sie liegt etwa 1 km nördlich vom Dorf und hat ihren Namen von der Furt, die einst durch den Leiselbach führte. Sie ist nachweisbar die älteste Mühle; denn 1182 bestätigte der Papst Lucius den Besitz des Klosters Rothenkirchen, wobei auch die Mühle, genannt die Forthmühle, erwähnt wird. Im Jahre 1231 übergibt Werner II. von Bolanden das Patronat der Kirche zu Albisheim, samt dem Mühlackergut an das Kloster Rothenkirchen.
Henchen Schweikart aus Stetten ist Müller und Pächter (Erbbeständnis) daselbst. Nach dem 30 jährigen Krieg war die Forthmühle total zerstört und war 30 Jahre nicht mehr im Gang. Nikolaus Heilmann übernimmt sie dann als Erbpächter. Dessen Sohn Daniel führt sie weiter, bis sie dann im Jahre 1729 Caspar Morgenthaler, der Schwiegersohn, aus Morschheim stammend, übernimmt. In dieser Familie blieb die Forthmühle bis um 1900. Zu Beginn dieses Jahrhunderts bis in die 30er Jahre hat Heinrich Weigel in der Mühle nur die Landwirtschaft betrieben. Kurzfristig war sie auch Jugendherberge, bis sie dann von Herrn Justizrat Dr. Bärmann erworben wurde.

Haupttext: Ludwig Wasem aus der Festschrift "Albisheim - 1150 Jahre"
Aktualisiert und digitalisiert: Rainer Schroedel
            

siehe auch Dorfzeitung 2008, Ausgabe 2, Seite 7 und Zeitungsbericht vom 07.11.2008 "Mit Rothenkirchen verbunden"